Aufzucht

Unsere Hündin bringt ihre Welpen bei uns im Wohnzimmer, in ihrer vertrauten Umgebung, in einer Wurfkiste zur Welt und wird von uns während der Geburt begleitet. Während der ersten Tage wird ein Zuchtwart des PSK bei uns vorbeischauen und sich davon überzeugen, dass Mutter und Welpen in guter Verfassung sind.

Durch den Standort der Wurfkiste, welche mit Handtüchern oder Laken ausgelegt ist (welche häufig gewechselt werden), sind die Welpen von Anfang an in den Familienalltag integriert. Mit wachsender Mobilität vergrößert sich der Auslauf der Welpen und erste kleine Ausflüge in den Garten werden unternommen (sofern das Wetter mitspielt).

So lernen sie schon von Anfang an Alltagsgeräusche kennen, z. B. Radio, Telefon, Fernsehen, Türklingel, Staubsauger und viele Geräusche mehr. Die Rasselbande kann hier nach herzenslust toben, raufen, balgen, spielen und ihr Sozialverhalten schulen. Die Mutterhündin ist nahezu ununterbrochen bei ihren Welpen, bekommt aber die Möglichkeit sich zu Lösen um danach direkt wieder in der Wurfkiste zu verschwinden. Die Mama gibt das Tempo vor in welchem eine schrittweise Abnabelung erfolgt und sie auch den ein oder anderen kleinen Spaziergang mit uns unternimmt.

Während der ersten beiden Lebenswochen der Welpen, in denen sie noch blind sind und die Ohren sich erst allmählich öffnen, bleiben sie im Wohnzimmer. Danach wird ihr Radius immer erweitert, zunächst durch einen Auslauf an die Wurfkiste, danach ziehen die Welpen in einen größeren Raum um, damit wir ihnen mehr Bewegung ermöglichen können.

Mit etwa dritten Woche beginnt die Zufütterung. Eine Mahlzeit wird durch Tartar ersetzt und die Mama kommt danach zum “Nachtisch” vorbei. So kann die langsame Entwöhnung der Welpen ihren Lauf nehmen und die allmähliche Umstellung auf feste Nahrung beginnt.

Unsere Welpen bekommen nach und nach immer mehr die Nahrung angeboten, die auch unsere Großen bekommen: Frischfleisch mit Obst und Gemüse, aber auch Milchprodukten wie Hüttenkäse (siehe Ernährung) und Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Haferflocken etc. Sie werden langsam an diese Nahrung gewöhnt, werden aber auch Trockenfutter kennenlernen, sodass unsere Welpenkäufer sie sowohl Frisch ernähren können aber auch Trockenfutter gefüttert werden kann.

Sind die Welpen soweit mobil, werden weitere Ausflüge in den Garten unternommen und hier lernen sie neue Geräuche und Gerüche kennen. Auch werden ihnen diverse “Spielgeräte” zur Verfügung stehen (Bällebad etc.) um sich auch mal ausreichend im Geschwisterverband zu beschäftigen – natürlich unter Aufsicht. Auch werden sie mit der Zeit unsere Laufenten und unsere Hühner kennenlernen und ihre große Schwester wird sie das ein oder andere mal Besuchen ebenso wie Oma und Onkel.

Nach der zweiten Woche können unsere Welpen besucht werden und lernen so viele neue Menschen kennen; alte und junge, große und kleine usw.

 

 

Unsere Welpen sind bei Abgabe mehrfach entwurmt, werden geimpft und gechippt und erhalten den EU-Heimtierausweis und werden auch die Papiere vom PSK erhalten (Ahnentafel).

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