Ausrüstung

Zum Dogscooting braucht man eigentlich nicht viel:

  • Hund
  • Dogscooter mit Bikeantenne
  • Zuggeschirr und Zugleine

Der Hund sollte das ziehen freiwillig und meiner Meinung nach mit Spaß machen. Alles andere wäre ziemlicher Quatsch…

Beim Dogscooter haben wir uns mit dem Kostka Tour Dog für ein Model entschieden, dass für den Zughundesport konzipiert worden ist und den Anforderungen für uns gerecht wird. Wir fahren auf Asphalt, Waldwegen aber auch mal über unebenes Gelände und auf Sand haben wir im Silvesterurlaub auch schon ausprobiert.

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Unser Model hat keine hydraulischen Bremsen wie sie von Profis benutzt werden, sondern einfache V-Bremsen (aber mit guten Bremsklötzen). Zudem ist eine gute Bereifung wichtig (wir fahren vorne 26″ und hinten 20″ Räder). Wir haben entsprechende Stollenbereifung an unserem Model, die vom Hersteller zum Glück schon serienmäßig am Roller sind.

Praktisch sind auch unsere bisherigen Nachrüstungen am Roller: Schutzblech über dem Hinterrad und einen Spritzschutz am Vorderrad. Beides ganz nützliche Details, bei Schmuddelwetter ist man nach einer Tour dennoch eher Erdfarben gekleidet, da die Spritzschutzbleche nicht alles abhalten. Dazu kommt, dass auch die Hundepfoten dem Fahrer schon das ein oder andere mal Dreck ins Gesicht schleudern können, am Strand auch schonmal Sand…

Am Roller vorne befindet sich unsere Bikeantenne durch die unsere Zugleine führt um sich nicht am Rad zu verheddern. Dass die Zugleine mit einem Rückdämpfer ausgestattet ist, ist natürlich selbstverständlich.                                                                                                          Wir befestigen unsere Leine am Roller und nicht am Fahrer selber was natürlich auch möglich wäre. Sollte man aber dennoch mal ins straucheln geraten und unglücklicherweise doch mal im Graben landen, dann zieht der Hund lediglich den Roller ein Stück weiter, aber nicht den Fahrer. Bisher ist das zum Glück noch nicht passiert, aber auch nicht auszuschließen.

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Das Geschirr ist ein entsprechendes Zuggeschirr aus dem Zughundesport welches wir vor dem Kauf anprobiert haben damit es auch vernünftig sitzt. Wir sind mit einem klassischen X-Back Geschirr unterwegs, welches mit einem synthetischen Material im Schulter- und Brustbereich gepolstert ist. Greta läuft freudig und gerne in dem Geschirr.

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Nun aber auf den Roller und los. Mehr gibt es eigentlich nicht dazu zu sagen. Muss man den Hund unterstützen beim ziehen, so ist das Standbein am meisten beansprucht (nach den ersten paar Malen gab es guten Muskelkater) und wird alle 10 bis 20 Schwünge vom anderen Bein gewechselt. Vorsicht beim Bremsen, da das Vorderrad größer ist als das Hinterrad sollte man seine Bremskraft entsprechend einsetzen.                                        Beim Kurvenfahren verlagert man ein wenig das Gewicht nach hinten und kann zusätzlich das innere Bein zum Absichern gebrauchen….

Am Schluss noch: entsprechende Ausrüstung des Fahrers ist natürlich nicht zu vergessen. Ein Helm sollte eine obligatorische Ausrüstung darstellen. Unerlässlich für uns sind Handschuhe, nicht zuletzt dass die Finger nicht zu kalt werden, denn der Sport findet hauptsächlich in der kalten Jahreszeit statt. Daneben bieten sich gefütterte Gummistiefel oder feste Schue evtl mit Gamaschen an.

Über weitere Ausrüstung verfügen wir noch nicht, werden sicherlich aber in nächster Zeit mal das GPS ausprobieren um Tourenlängen und Geschwindigkeiten aufzuzeichnen.

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